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File:Hitler Rede am 10. Dezember 1940.pdf

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Hitler_Rede_am_10._Dezember_1940.pdf(file size: 44 KB, MIME type: application/pdf)

Author/Autor
Adolf Hitler
Date/Datum
December 10, 1940
Title/Titel
Rede vor Mitarbeitern der Berliner Borsig-Lokomotivwerke
Topic/Thema
Unterschied zwischen der westlichen Demokratie und dem nationalsozialistischen Staat
Addressee/Adressat
Mitarbeitern der Berliner Borsig-Lokomotivwerke
Text type/Textart
Primary text/Primärtext, speech extract/Redeauszug
Source/Quelle
Adolf Hitler: Der Großdeutsche Freiheitskampf - Band II.
URL
http://ia801901.us.archive.org/21/items/HitlerUndDieDemokratie/Hitler%20und%20die%20Demokratie.pdf
Deutsch: Vorbemerkung: Der Text hat nichts mit Friedrich Merz, BlackRock, Selenskij, Ukraine, FDP, USA oder Trump zu tun. Er ist aber eine Warnung an alle, die zu "Kampf gegen Rechts"-Demos rennen in der vagen Hoffnung, damit irgendwelche Nazis zu verhindern. Die einzige Chance, die wir haben, besteht darin, die Demokratie zum Wohle des Staatsvolks - dem Souverän - zum Funktionieren zu bringen.
Deutsch: In dieser englisch-französischen Welt, da existiert die sogenannte Demokratie. Sie wissen ja, diese Demokratie zeichnet sich nun durch folgendes aus: Es heißt, daß das die Herrschaft des Volkes sei. Nun muß das Volk ja doch irgendeine Möglichkeit besitzen, seinen Gedanken oder seinen Wünschen Ausdruck zu geben. Wenn man sich nun näher dieses Problem ansieht, dann kann man feststellen, daß das Volk an sich primär dort gar keine Überzeugung hat, sondern die Überzeugung selbstverständlich, wie übrigens überall, vorgesetzt erhält. Und das Entscheidende ist nun: Wer setzt diese Überzeugung eines Volkes fest? Wer klärt ein Volk auf? Wer bildet ein Volk? In diesen Ländern regiert tatsächlich das Kapital, das heißt, es ist eine Schar von einigen hundert Menschen letzten Endes, die im Besitz unermeßlicher Vermögen sind und die infolge der eigenartigen Konstruktion des Staatslebens dort mehr oder weniger gänzlich unabhängig und frei sind. Denn es heißt, "wir haben hier Freiheit", und sie meinen damit vor allem "freie Wirtschaft". Und unter freier Wirtschaft wieder verstehen sie die Freiheit, Kapital nicht nur zu erwerben, sondern auch vor allem Kapital frei wieder zu verwenden, frei zu sein in der Erwerbung des Kapitals von jeder staatlichen, d. h. volklichen Aufsicht, aber auch in der Verwendung des Kapitals frei zu sein von jeder staatlichen und volklichen Aufsicht.

Das ist in Wirklichkeit der Begriff ihrer Freiheit.

Und dieses Kapital nun, es schafft sich zunächst eine Presse. Sie reden von der Freiheit der Presse. In Wirklichkeit hat jede dieser Zeitungen einen Herrn. Und dieser Herr ist in jedem Fall der Geldgeber, der Besitzer also. Und dieser Herr dirigiert nun das innere Bild dieser Zeitung, nicht der Redakteur. Wenn der heute etwas anderes schreiben will als den Herren paßt, dann fliegt er am nächsten Tag hinaus. Diese Presse nun, die die absolut unterwürfige, charakterlose Canaille ihrer Besitzer ist, diese Presse modelliert nun die öffentliche Meinung. Und die von dieser Presse mobilisierte öffentliche Meinung wird wieder eingeteilt in Parteien. Diese Parteien unterscheiden sich so wenig voneinander, als sie sich früher bei uns voneinander unterschieden haben. Sie kennen sie ja, die alten Parteien. Das war immer eines und dasselbe. (...) Diese Parteien mit dieser Presse, die formen die öffentliche Meinung.

Nun müßte man doch meinen, daß vor allem in diesen Ländern der Freiheit und des Reichtums ein unerhörtes Wohlleben für das Volk bestehen müßte. Es ist aber umgekehrt. In diesen Ländern ist die Not der breiten Masse größer als irgendwo anders. Da ist dieses reiche England, 40 Millionen Quadratkilometer werden von ihm [weltweit] kontrolliert, hunderte Millionen kolonialer Arbeiter mit einem erbärmlichen Lebensstandard in Indien z. B. müssen dafür tätig sein. Man müßte nun meinen, in diesem England selbst, da muß dann wenigstens doch jeder einzelne Teilhaber an diesem Reichtum sein. Im Gegenteil, in diesen Ländern ist der Klassenunterschied der krasseste, den man sich denken kann. Armut, unvorstellbare Armut auf der einen Seite und auf der anderen ebenso unvorstellbarer Reichtum. Sie haben nicht ein Problem gelöst. Das sind Länder, die über die Schätze der Erde verfügen, und ihre Arbeiter, die hausen in erbärmlichen Löchern; Länder, die über die Bodenschätze der Welt verfügen, und die breite Masse ist miserabel gekleidet; Länder, die mehr als genügend an Brot und an allen sonstigen Früchten haben könnten, und Millionen ihrer unteren Schichten haben nicht genug, um sich nur den Magen einmal voll zu füllen, laufen verhungert herum. Leute, die auf der einen Seite es fertigbringen könnten, eine Welt mit Arbeit zu versehen, müssen es erleben, daß sie nicht einmal mit der Erwerbslosigkeit in ihrem eigenen Lande aufräumen können. Dieses reiche England hat jahrzehntelang jetzt 2,5 Millionen Erwerbslose gehabt. Dieses reiche Amerika 10 bis 13 Millionen Jahr für Jahr. Dieses Frankreich sechs-, sieben-, achthunderttausend. Ja, meine Volksgenossen, was wollten wir dann erst von uns sagen? Aber es ist auch verständlich. In diesen Ländern der sogenannten Demokratie wird ja überhaupt gar nicht das Volk in den Mittelpunkt der Betrachtung gerückt. Was entscheidend ist, ist ausschließlich die Existenz dieser paar Macher der Demokratie, das heißt also die Existenz dieser paar hundert gigantischen Kapitalisten, die im Besitz ihrer Werte, ihrer ganzen Aktien sind und die letzten Endes damit diese Völker ausschließlich dirigieren. Die breite Masse interessiert sie nicht im geringsten. Die interessiert sie, genau wie früher unsere bürgerlichen Parteien, nur in der Wahlzeit, dann brauchen sie Stimmen. Sonst ist ihnen das Leben der breiten Masse vollkommen gleichgültig.

Dazu kommt noch der Unterschied der Bildung. Ist es nicht geradezu spaßhaft, wenn wir jetzt hören, daß ein englischer Arbeiterparteiler, der im übrigen als Oppositioneller von der Regierung offiziell bezahlt wird, wenn ein englischer Arbeiterparteiler sagt: "Wenn der Krieg zu Ende geht, dann wollen wir auch in sozialer Hinsicht einiges machen. Vor allem, es soll dann auch der englische Arbeiter einmal reisen können." - Das ist ausgezeichnet, daß sie jetzt darauf kommen, daß das Reisen nicht nur für die Millionäre da sein soll, sondern auch für das Volk.

Das haben wir aber bei uns schon immerhin seit einiger Zeit gelöst, diese Probleme.

Nein, glauben sie, in diesen Staaten, das zeigt ihre ganze Wirtschaftsstruktur, da herrscht letzten Endes unter dem Mantel der Demokratie der Egoismus einer verhältnismäßig ganz kleinen Schicht. Und diese Schicht wird nun von niemand korrigiert und kontrolliert. Und es ist verständlich, wenn daher ein Engländer sagt: "Wir wollen nicht, daß unsere Welt irgendwie zugrunde geht." Sie haben recht. Sie wissen ganz genau: Ihr Imperium wird von uns gar nicht bedroht. Aber sie sagen sich mit Recht: "Wenn diese Gedanken, die in Deutschland populär werden, nicht beseitigt und ausgerottet werden, dann kommen sie auch über unser Volk. Und das ist das Gefährliche, das wünschen wir nicht."
English: The text has nothing to do with Friedrich Merz, BlackRock, Selenskij, Ukraine, the FDP, the USA or Trump. But it is a warning to all those who run to ‘fight against the right’ demonstrations in the vague hope of preventing some Nazis. The only chance we have is to make democracy work for the benefit of the people - the sovereign.
English: In this Anglo-French world, there exists the so-called democracy. As you know, this democracy is characterised by the following: It is said to be the rule of the people. Now the people must have some way of expressing their thoughts or their wishes. If we take a closer look at this problem, we can see that the people themselves do not primarily have any convictions, but that their convictions are imposed on them as a matter of course, as is the case everywhere. And the crucial question is: who establishes this conviction of a people? Who enlightens a people? Who educates a people? In these countries, capital really does rule, that is, it is a group of a few hundred people who are ultimately in possession of immense fortunes and who are more or less completely independent and free as a result of the peculiar construction of state life there. Because they say ‘we have freedom here’, and by this they mean above all ‘free economy’. And by ‘free economy’ they mean the freedom not only to acquire capital, but above all to utilise capital freely, to be free in the acquisition of capital from all state, i.e. national, supervision, but also to be free in the utilisation of capital from all state and national supervision.

That is in fact the concept of their freedom.

And this capital now, it first creates a press. They talk about the freedom of the press. In reality, each of these newspapers has a master. And this master is in every case the financier, the owner. And this owner directs the inner image of this newspaper, not the editor. If he wants to write something different from what suits the masters today, he's out the next day. This press, which is the absolutely submissive, characterless canaille of its owners, is now modelling public opinion. And the public opinion mobilised by this press is again divided into parties. These parties differ from each other as little as they used to differ from each other in our country. You know them, the old parties. They were always one and the same. (...) These parties with this press shape public opinion.

Now one would think that in these countries of freedom and wealth there should be an unheard-of good life for the people. But it is the other way round. In these countries the misery of the broad masses is greater than anywhere else. There is this rich England, 40 million square kilometres are controlled by it, hundreds of millions of colonial workers with a miserable standard of living in India, for example, have to work for it. One would think that in this England itself, at least every individual must be a shareholder in this wealth. On the contrary, in these countries the class difference is the starkest imaginable. Poverty, unimaginable poverty on the one hand and equally unimaginable wealth on the other. They have not solved one problem. These are countries that possess the treasures of the earth, and their labourers live in miserable holes; countries that possess the mineral resources of the world, and the broad masses are miserably clothed; countries that could have more than enough bread and all other fruits, and millions of their lower classes do not have enough to fill their stomachs once, walk around starving. People who, on the one hand, could manage to provide a world with labour, find that they cannot even do away with unemployment in their own country. This rich England has now had 2.5 million unemployed for decades. This rich America 10 to 13 million year after year. France has 6, 7, 800,000. Yes, my fellow countrymen, what would we say about ourselves? But it is also understandable. In these countries of so-called democracy, the people are not at the centre of attention at all. The only thing that matters is the existence of these few makers of democracy, i.e. the existence of these few hundred gigantic capitalists who own their assets, all their shares, and who ultimately control these nations exclusively. They are not interested in the broad masses in the slightest. Just like our bourgeois parties in the past, they are only interested in them at election time, when they need votes. Otherwise, they are completely indifferent to the lives of the broad masses.

And then there is the difference in education. Isn't it amusing when we hear that an English labour party member, who is officially paid by the government as an opposition member, says: ‘When the war is over, we want to do something socially as well. Above all, the English worker should be able to travel.’ - That's excellent that they are now coming up with the idea that travelling should not only be for millionaires, but also for the people.

But we have been solving these problems in our country for some time now.

No, believe me, in these countries, as their entire economic structure shows, the egoism of a relatively small class ultimately prevails under the cloak of democracy. And this class is not corrected or controlled by anyone. And it's understandable when an Englishman says: ‘We don't want our world to go to pieces somehow.’ They are right. They know very well that their empire is not threatened by us. But they rightly say to themselves: ‘If these ideas that are becoming popular in Germany are not eliminated and eradicated, then they will also come upon our people. And that is the dangerous thing, we don't want that.’

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current04:10, 1 October 2019 (44 KB)Autor (talk | contribs)http://ia801901.us.archive.org/21/items/HitlerUndDieDemokratie/Hitler%20und%20die%20Demokratie.pdf

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